Trailrunning


Trail Running bringt Schwung

Stille. Nur du; deine Bewegung und deine Atmung. Deine Füsse tragen dich über einen schmalen Weg mit Steinen und Wurzeln. Du konzentrierst dich auf jeden Schritt, dennoch saugst du deine Umgebung und die atemberaubende Aussicht auf. Du fühlst dich frei und fern vom Alltagsstress. Das und viel mehr ist Trail Running.

Erlebnis Trail Running

Das Schöne am Trail Running: Die Zeit ist sekundär. Wichtig ist der Spaß auf den Trails und der Genuss. Niemand ist enttäuscht, wenn er/sie bei einem Wettkampf nach 3:00:30 einläuft. Wichtig ist das Erlebnis auf dem Trail! Alle Sinne werden geschärft, weshalb die Erlebnisse draußen auf dem Trail immer speziell und vielseitig sind: die Stille morgens früh, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Bergbaches, die Begegnung mit Fuchs und Reh.

Dort wo die Straße aufhört und der Trail anfängt.

Trail heißt auf Deutsch Pfad und somit schließt Trail Running alle Läufe mit ein, welche abseits von einer befestigten Straße passieren. Wenn man also die asphaltierten Wege verlässt und sich auf neue Pfade begibt, ist man bereits inmitten im Trail Running. Der Begriff Trail Running ist sehr breit gefasst und fängt an bei Läufen auf Kieswegen, geht über schmalere Wege mit Wurzeln, Treppenstufen, größeren Steinen, steil aufwärts und hinunter.

Weshalb profitieren Läufer von Trail Running?

Kraft

Laufen im unebenen Gelände fordert die Kraft in der Oberschenkel-, Gesäß- und Wadenmuskulatur sowie die gesamte Rumpfmuskulatur. Die unterschiedlichen Belastungen hinauf, hinunter, flach, über Stock und Stein halten den ganzen Bewegungsapparat in Bereitschaft und sind deshalb ein gutes Ganzkörpertraining. Aber Achtung: Speziell das Hinunterlaufen will geübt sein und längere Downhill-Passagen können anfangs auch ziemlich Muskelkater geben.

Koordination

Verschiedene Laufuntergründe und profilierte Strecken haben nicht nur einen Tempowechsel, sondern auch einen Schrittlängen- und Schrittfrequenzwechsel zur Folge. Die Ansprüche an den Laufschritt ändern sich ständig, die Belastung der Muskulatur wird vielseitig. Die Füße werden nie gleich aufgesetzt und immer wieder anders belastet. Auch Laufen, insbesondere Trail Running, ist koordinativ.

Ausdauer

Das Laufen fordert das Herz-Kreislauf-System auf eine ganz spezifische Art und Weise. Die aerobe und anaerobe Kapazität und Leistungsfähigkeit wird verbessert, die Belastungstoleranz bei variierender Beanspruchung des Organismus erhöht.

Psyche

Das Laufen abseits von der Zivilisation im stillen Wald, durch Auenlandschaften, hinauf in die Berge, weg vom Lärm der Stadt, hat auch etwas Meditatives. Und deshalb wohl auch Suchtpotential. Es überrascht nicht, dass Trail Running in den letzten Jahren so viel Zuspruch gewonnen hat. Die Arbeit ist hektischer geworden, wir sind oft online. Gerade deshalb wohl hat die Zeit zum Abschalten draußen in der Natur etwas sehr Inspirierendes.

Überzeugt? Dann nichts wie los ins Erlebnis Trail Running, natürlich an die individuellen Vorstellungen und Fähigkeiten an

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